Dieter KroneOberbürgermeisterkandidat

Zukunftsfelder

Acht Themenfelder, die unsere Stadt in den nächsten Jahren prägen.

Wahlkampfflyer von Dieter Krone, Außenseite
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Beispielhaft dazu einige kurze Videos.

Die EmslandArena und das Konzertjahr in Lingen
L'Osteria in den Lingia Arkaden, eröffnet im Mai 2026
Freizeit, Sport und Kultur

Wo Lingen zusammenkommt

Vom neuen Skatepark am Wasserturm bis zur EmslandArena: Lingen braucht Orte, an denen die Stadt zusammenkommt.

900 m²

Skatefläche am Wasserturm

Am Wasserturm ist auf knapp 8.000 Quadratmetern ein neuer Treffpunkt entstanden. Die Skateanlage selbst umfasst rund 900 Quadratmeter, mit Street- und Flow-Elementen für Skateboard, Inline-Skates, Stuntscooter, BMX und WCMX. Gekostet hat das Vorhaben rund 500.000 Euro, 300.000 Euro davon kommen aus dem Landesprogramm Zukunftsräume Niedersachsen. Eröffnet wurde die Anlage am 27. März 2026.

Entstanden ist sie nicht am Schreibtisch. Kinder und Jugendliche haben ihre Ideen eingebracht, das Jugendparlament und der Verein Lingener Skateboard haben mitgeplant. So möchte ich weitermachen: Wer eine Anlage nutzt, soll bei der Planung mitreden.

Für die großen Abende steht die EmslandArena. Sie ist in Trägerschaft der Stadt, wurde 2013 eröffnet und fasst je nach Bestuhlung 900 bis knapp 5.000 Gäste, von Konzerten über Messen bis zu den Heimspielen der HSG Nordhorn-Lingen. 2025 hat Lingen sein Stadtjubiläum gefeiert, 1050 Jahre, ein ganzes Jahr lang mit einem Festwochenende im Juni, zu dem nach Angaben der Berichterstattung über 80.000 Gäste kamen.

Dazu kommt eine Gastronomie, die wächst. Mit L'Osteria in den Lingia Arkaden ist im Mai 2026 ein Haus mit 170 Plätzen und 45 Beschäftigten dazugekommen, in Laufweite von Kino und Theater. Solche Angebote entscheiden mit darüber, ob Menschen abends in der Stadt bleiben. Investiert haben hier private Betriebe, die Stadt hat die Rahmenbedingungen geschaffen.

Der sanierte Bahnhof, eröffnet am 28. Juni 2026
Der LiLi-Bus am ZOB: Linie für Lingen
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Wir stehen hier am ZOB, und die Lilli steht direkt hinter mir. Linie für Lingen, das ist der Bus, wie wir alle liebevoll sagen: die Lilli. Über 250.000 Fahrgäste sind es jährlich, die hier mitfahren. Und ich setze mich dafür ein, dass es noch mehr werden, dass wir ein noch besseres Angebot haben: an den Freitagen und an den Samstagen, dass man länger fahren kann, um sicher und zuverlässig wieder nach Hause zu kommen. Also: Linie für Lingen, Lilli wird's bringen!

Umweltschutz und Mobilität

Ankommen und weiterkommen

Der Bahnhof ist saniert, der Vorplatz wird umgebaut, und der LiLi-Bus soll abends länger fahren.

12 Mio. €

Sanierung des Bahnhofsgebäudes

Für viele Menschen ist der Bahnhof der erste Eindruck von Lingen. Das denkmalgeschützte Gebäude von 1856 gehört seit 2016 der Stadt. Saniert wurde es ab 2024 für rund 12 Millionen Euro, davon etwa 4,6 Millionen Euro aus Fördermitteln von Land, KfW und Landesnahverkehrsgesellschaft. Äußerlich ist es in den Zustand um 1850 zurückversetzt, zugemauerte Fensterbögen sind wieder offen und bis zum Boden verlängert. Am 28. Juni 2026 haben wir die Eröffnung gefeiert.

Im Haus sind ein Reise- und Mobilitätszentrum, ein Restaurant mit rund 100 Plätzen, ein Kiosk, öffentliche Sanitäranlagen, ein Veranstaltungsraum im zweiten Obergeschoss und ein barrierefreier Aufzug.

Ein schönes Gebäude allein reicht nicht. Seit Januar 2026 wird der Bereich davor umgebaut. Bahnhofsvorplatz, Bernd-Rosemeyer-Straße und Marienstraße werden zu einer durchgehenden Achse bis in die Fußgängerzone. Wer mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, soll ohne Hindernis in die Stadt kommen. Diesen Umbau will ich zu Ende bringen.

Im Stadtgebiet fährt der LiLi-Bus, die Linie für Lingen. Montags bis donnerstags bis 21.30 Uhr, freitags bis 22.30 Uhr, samstags bis 23.30 Uhr. Auf der Linie 10 ist seit Dezember 2021 der erste Elektrobus unterwegs. Mein Ziel sind längere Betriebszeiten an Freitagen und Samstagen. Wer abends ausgeht, ins Kino, ins Theater oder zum Sport, soll zuverlässig wieder nach Hause kommen, ohne aufs Auto angewiesen zu sein.

Der Campus Lingen: Talentschmiede der Region
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Früher wurden hier Lokomotiven repariert, heute werden hier Talente geschmiedet. Unser Campus Lingen ist die Talentschmiede der Region, und hier kann man im historischen Ambiente studieren, forschen, lehren: bei IT, bei Management, bei Theaterpädagogik. Hinter uns sehen Sie das neue Laborgebäude der Hochschule Osnabrück, das in den letzten Jahren entstanden ist. Wir haben hier sogar Solaranlagen und Forschungstechnik für das Thema Energietechnik. Zusammen entsteht hier ein riesiger Motor für Lingen und die Region.

Laborgebäude und IT-Zentrum am Campus
Bildung und Familie

Studieren, lernen, hierbleiben

Auf dem Campus Lingen studieren rund 2.300 Menschen, viele davon dual. Mein Ziel ist, dass sie danach hierbleiben.

2.300

Studierende am Campus Lingen

Wo früher Lokomotiven repariert wurden, wird heute studiert. Der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück zählt rund 2.300 Studierende in etwa 24 Studiengängen. Vier Institute sind hier zu Hause, darunter das Institut für Duale Studiengänge und das Institut für Theaterpädagogik.

Das duale Studium ist die Stärke dieses Standorts. Bachelorangebote in Betriebswirtschaft, Engineering, Pflege, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen verbinden Hörsaal und Betrieb. Im Juli 2026 haben 251 Absolventinnen und Absolventen aus sieben dualen Studiengängen ihre Zeugnisse bekommen, vor rund 900 Gästen.

Nebenan stehen das IT-Zentrum als Technologie- und Gründerzentrum, an dessen Betreibergesellschaft die Stadt zur Hälfte beteiligt ist, und das Laborgebäude der Hochschule mit rund 2.300 Quadratmetern Nutzfläche für Energiesysteme, Prozesstechnik und digitalisierte Wertschöpfung. Bauherrin war die Hochschule. Diese Nähe von Studium, Forschung und Praxis ist eine Chance für Lingen. Sie wirkt aber nur, wenn aus Absolventinnen und Absolventen auch Lingenerinnen und Lingener werden.

Deshalb will ich Hochschule und Wirtschaft enger zusammenbringen: mehr Praxisprojekte, mehr Plätze für Abschlussarbeiten, mehr Einstiege direkt nach dem Studium. Und für die Jüngsten baut die Stadt den Ganztag an den Grundschulen aus, damit Betreuung und Bildung von Anfang an verlässlich sind.

Pflege und Gesundheit

Versorgung in der Nähe

Ein Krankenhaus mit 454 Betten und eine Pflegeausbildung vor Ort. Gesundheit entscheidet über Lebensqualität.

42 Mio. €

Landesmittel für das Bonifatius Hospital

Das Bonifatius Hospital ist der medizinische Anker der Stadt. Getragen wird es von der kirchlichen St. Bonifatius Hospitalgesellschaft, gegründet 1855. 20 Fachabteilungen sind hier versammelt, nach amtlichem Klinikverzeichnis 454 Betten und rund 22.700 Behandlungsfälle im Jahr, dazu Zentren für Gefäßmedizin, Perinatalmedizin, Onkologie und Traumaversorgung. Seit 2012 ist das Haus akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Münster.

Das Land Niedersachsen hat für das Haus insgesamt 42 Millionen Euro aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm vorgesehen, ein erster Bescheid über 5 Millionen Euro kam im Januar 2025. Damit wird die Intensivstation von 20 auf 28 Betten erweitert und auf die Ebene des Zentral-OP verlegt.

Ich sage klar, wo hier wessen Aufgabe liegt: Träger ist die Hospitalgesellschaft, die Investitionsmittel kommen vom Land. Die Stadt baut kein Krankenhaus. Was sie kann, ist diesem Standort den Rücken stärken, bei Flächen, bei Verkehrsanbindung und als verlässliche Stimme gegenüber Land und Bund.

Wichtig ist mir zweitens der Nachwuchs in der Pflege. Mehr als 1.900 Menschen arbeiten in dem Haus. Die Akademie St. Franziskus bildet hier aus, am Campus Lingen gibt es einen dualen Bachelor Pflege. Wer in Lingen lernt, bleibt oft in Lingen. Genau deshalb muss die Stadt bei Wohnraum und Nahverkehr liefern.

Der IT Campus: 22 Gebäude, bis zu 2.000 Arbeitsplätze
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Bis zu 2.000 neue Arbeitsplätze werden hier auf dem Glende entstehen, nämlich auf 19 Fußballfeldern. Das nennt sich hier der IT Campus. 22 Gebäude werden hier entstehen, jeweils mit rund 100 Arbeitsplätzen. Alle sind mit einer Tiefgarage versehen, und alle Gebäude sind mit Wasserflächen vorgesehen. Mit Zukunftstechnologien, mit Innovationen und vor allem mit Künstlicher Intelligenz hier in Lingen auf dem IT Campus. Es wird um Gastronomie gehen, um Physiotherapie, um Nachversorgung. Alles das wird hier auf dem Campus möglich sein. Aber der IT Campus soll auch zum Flanieren einladen, dass man hier mit dem Fahrrad durchfahren kann, dass man spazieren gehen kann.

Am Energiestandort: aus Windstrom wird Wasserstoff
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Drei Milliarden Euro werden hier am Energiestandort in Lingen investiert. Eine unglaubliche Summe, aber genau das macht unseren Energiestandort aus. Im Hintergrund sehen Sie die Konverterstation. Sie bringt den grünen Strom nach Lingen, und zwar aus den Windparks in der Nordsee. Wenn dieser Strom hier angekommen und umgewandelt worden ist, sehen wir den Elektrolyseur, der daraus grünen Wasserstoff macht. Dieser Wasserstoff ist speicherfähig. Das ist wichtig, damit wir auch zu Zeiten, in denen keine Sonne scheint und kein Wind weht, über Strom verfügen. Der Wasserstoff kann dann in den modernen Gaskraftwerken rückverstromt werden, und die sind demnächst wasserstofffähig.

Digitalisierung und Energie

IT Campus und grüner Wasserstoff

Auf 130.000 Quadratmetern entsteht der IT Campus. Am Energiestandort wird aus Windstrom speicherfähiger Wasserstoff.

bis zu 2.000

mögliche Arbeitsplätze am IT Campus

Der Rat hat im August 2025 den Bebauungsplan für den IT Campus beschlossen. Auf rund 130.000 Quadratmetern sind 22 Gebäude und 18 Gewerbegrundstücke geplant, Platz für bis zu 2.000 Arbeitsplätze. Die Schwerpunkte sind Künstliche Intelligenz, Medizintechnik und grüner Wasserstoff. Es sind Arbeitsplätze, für die junge Menschen aus Lingen bisher wegziehen mussten.

Der erste Bauabschnitt heißt Vision Dock: drei Gebäude mit rund 8.500 Quadratmetern für Büros, Nahversorgung, Gastronomie, Physiotherapie und Fitness. Der Tiefbau läuft seit dem Frühjahr 2026, der erste Bürokomplex soll im Herbst 2026 beginnen. Mir ist wichtig, dass daraus nicht nur ein Arbeitsort wird, sondern ein Stück Stadt, offen zum Spazieren und Radfahren.

Beim Energiestandort geht es um eine ganze Kette. RWE baut eine Elektrolyse mit insgesamt 300 Megawatt. Die erste Stufe von 100 Megawatt läuft seit Ende 2025 an, bei Volllast sollen 5,6 Tonnen grüner Wasserstoff pro Stunde entstehen. Bund und Land haben dafür im Juli 2024 Förderzusagen über 492 Millionen Euro gegeben, BP plant auf dem Raffineriegelände weitere 100 Megawatt. Mit über 400 Megawatt ist Lingen damit der größte Onshore-Standort für grünen Wasserstoff in Deutschland.

Amprion investiert rund 350 Millionen Euro in eine Konverterstation im IndustriePark und rund 200 Millionen Euro in die Umspannanlage Hanekenfähr. Damit kommen 1,8 Gigawatt Windleistung aus der Nordsee in Lingen an Land, die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant. Entscheidend ist, dass der Wasserstoff speicherfähig ist: Auch wenn kein Wind weht, bleibt Strom verfügbar. Gebaut wird von den Unternehmen. Unsere Aufgabe ist das Planungsrecht, und das haben wir geliefert, die nötige Änderung des Flächennutzungsplans wurde einstimmig beschlossen.

Fehren in Baccum: Backstube und Café im Nahversorgungszentrum
Finanzen und Wirtschaft

Flächen, Betriebe, Versorgung

In Baccum sind neue Gewerbeflächen an der B 214 entstanden. Zwei Betriebe bauen dort, dazu kam ein Nahversorgungszentrum.

über 4.000

Betriebe in Lingen

Wirtschaftspolitik einer Stadt heißt vor allem: Flächen bereitstellen, erschließen und verlässlich planen. Mit dem Bebauungsplan für das Gewerbegebiet östlich der Osnabrücker Straße hat Lingen in Baccum neue Flächen in verkehrsgünstiger Lage direkt an der B 214 geschaffen.

Zwei Betriebe bauen dort. Der Maschinenbau Gödde verlagert seinen Standort von der Diekstraße nach Baccum, auf rund 8.000 Quadratmeter, mit einer Investition von etwa 4 Millionen Euro und einer eigenen Photovoltaikanlage. Das Ingenieur- und Planungsbüro Peter Stelzer kommt aus Freren nach Lingen, auf ein Grundstück von rund 4.200 Quadratmetern. Der Spatenstich war im Mai 2026.

Ich sage bewusst auch, was das nicht ist: Es sind Betriebe, die sich vergrößern und die wir am Standort halten oder dazugewinnen. Neue Arbeitsplätze verspreche ich damit nicht, dafür fehlen belastbare Zahlen. Wichtig ist, dass Betriebe hier Platz zum Wachsen finden, statt ins Umland abzuwandern.

Zur Wirtschaft gehört die Versorgung vor Ort. In Baccum ist an der Alten Dorfstraße ein Nahversorgungszentrum entstanden, mit einem Lebensmittelmarkt von 800 Quadratmetern seit November 2025 und einer Backstube mit Café. Für die Baccumerinnen und Baccumer heißt das Einkaufen im Ortsteil statt Autofahrt in die Stadt. Solche Vorhaben brauchen einen langen Atem in der Planung, hier waren es über 20 Jahre.

Im Tierheim: rund 800 Tiere im Jahr, getragen vom Ehrenamt
Lautfeuer: seit 1981 von Ehrenamtlichen gestemmt, umsonst und draußen
Ehrenamt und Miteinander

Was diese Stadt zusammenhält

Kivelinge, Schützenvereine, Tierheim, Festivalhelfer. Das Ehrenamt trägt Lingen, die Stadt muss ihm den Rücken frei halten.

seit 1372

Bürgersöhne-Aufzug der Kivelinge

Die Kivelinge gehen auf das Jahr 1372 zurück. Alle drei Jahre richten sie zu Pfingsten das historische Kivelingsfest in der Innenstadt aus, mit einem Festumzug von rund 1.000 Teilnehmern über etwa drei Kilometer. 2018 wurde der Bürgersöhne-Aufzug in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Das nächste Fest ist für Mai 2027 angekündigt.

Dazu kommt eine lebendige Schützentradition. Die Lingener Bürgerschützen von 1838 ziehen zu Pfingsten durch die Stadt, und in den Ortsteilen feiern eigene Vereine. Der Schützenverein Laxten von 1801 hat 2026 sein 225-jähriges Bestehen gefeiert. Ein abwechslungs- und ereignisreiches Pfingstwochenende ist kein Beiwerk, es ist der Kitt dieser Stadt.

Ehrenamt heißt auch tägliche Arbeit. Der Tierschutzverein Lingen und Umgebung versorgt nach eigenen Angaben rund 800 Tiere im Jahr. Das Tierheim steht auf einem rund 14.000 Quadratmeter großen Grundstück, das die Stadt in Erbpacht überlassen hat, und ist wieder für die Fundtiere der Stadt zuständig.

Und es gibt Lingener, die einfach machen. Das Festival Lautfeuer, bis 2019 Abifestival, wird seit 1981 von mehreren hundert Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt, umsonst und draußen, 2026 am 10. und 11. Juli. Mit dem Bürgerpreis ehrt die Stadt seit 1999 solches Engagement. Mein Teil der Arbeit ist einfach: Räume geben, Genehmigungen zügig erteilen, Danke sagen.

Neues Leben am Alten Hafen
Die neue Hafenpromenade: Flanierbereich und Spielplatz
Wortlaut lesen

Hier rechts sehen Sie einen neuen Spielplatz, und zwar ist er in der Form eines Wikingerschiffs entstanden. Das soll auch die maritime Atmosphäre hier widerspiegeln. Wir sehen hier den großen Flanierbereich, jeweils mit ein paar Holzpollern dazwischen zum Hinsetzen, zum Verweilen. Und schön ist es vor allen Dingen, wenn man sehen kann, wie weit dieses ganze Gelände geht. Am Dortmund-Ems-Kanal wird es so sein, dass wir hier sogar Binnenkreuzfahrtschiffe anlanden können. Wer demnächst eine Kreuzfahrt machen möchte, kann direkt von hier, von Lingen, vom Hafen das Ganze ansteuern.

Stadtentwicklung

Neues Leben am Alten Hafen

Am Alten Hafen ist ein Quartier am Wasser entstanden, das zum Flanieren einlädt. Lingen rückt ans Wasser.

8 m

breite Promenade am Alten Hafen

Am Alten Hafen ist aus einem Hafenbecken ein Stadtquartier geworden. Grundlage war ein städtebaulicher Wettbewerb von 2010, seit Oktober 2016 gilt der Bebauungsplan. Fertig oder im Bau sind die White City, das Trapezhaus mit 21 Wohnungen und rund 750 Quadratmetern Bürofläche, das Lofthaus mit 16 Wohnungen und eine große Tiefgarage. Die liegt bewusst unter der Erde, damit die Fläche am Wasser für Platz und Spielplatz frei bleibt.

Am 30. und 31. Mai 2026 haben wir die neue Hafenpromenade eröffnet: acht Meter breit, mit Holzbelag, großem Spielplatz und Badeponton. Geplant sind außerdem ein Hotel mit Apartmenthaus und ein Sportboothafen mit Liegeplätzen. Gebaut haben private Investoren, geplant und erschlossen hat die Stadt.

Und zweitens das Wohnen. Lingen wächst und baut, trotzdem finden viele Menschen keine Wohnung, die zu ihrem Einkommen passt. Deshalb will ich Bauland nicht allein nach Höchstgebot vergeben: In neuen Baugebieten sollen Grundstücke für bezahlbaren Wohnraum reserviert bleiben, gebunden an günstige Mieten und lange Laufzeiten. Damit Pflegekraft, Azubi und Familien hier eine Wohnung finden, die zu ihrem Geldbeutel passt.